Wasser ist Leben.

Hallo ihr lieben Menschen,

gestern waren 2 EDENtitäten am Hambacher Forst unterwegs. Dort wurde gerade das legale Wiesencamp von der Polizei unter verschiedenen Vorwänden (so zumindest gegenüber uns) durchsucht. Mit Räumpanzern und großen Lastencontainern. Damit auch wirklich alles Werkzeug und Essen und sonstiges Material zu Beweissicherungszwecken mitgenommen werden konnte. Und natürlich die Wasserkanister. Vor allem die großen 1000l. Denn Wasser ist Leben und ohne Wasser lässt sich eben nicht mehr so einfach leben. Ob das rechtmäßig ist, darf gern jeder Mensch selber für sich entscheiden. Auf staatliche Seite kann hier wohl nicht gehofft werden.

Nun denn: Wir versuchten so nah wie möglich zwecks Dokumentation heranzukommen. Wir kamen dabei mit den Polizisten ins Gespräch. Wären wir Presse gewesen, hätten wir rechtmäßig weitergedurft. Mit unserer Profession durften wir es nicht. Politiklehrer bzw Bewusstseinsbildner reicht eben nicht aus um rechtlich zu dokumentieren, welch Vorgang  dort durchgeführt wurde.

Und so kam es mir bei der abendlichen Reflektion: hätten unsere GesprächspartnerInnen seitens der Polizei unsere Konzepte durchlaufen, dann wären sie wohl heute wesentlich freundlicher und hilfreicher, dann wäre die Chance wesentlich höher, dass sie sich FÜR DIE NATUR einsetzen und diese schützen –anstatt die Profitinteressen von einem taumelnden gefräßgen Dinosaurier durchzusetzen.

 

Denn sie und wir können alle zusammen wählen, welche Konsequenzen wir in Kauf nehmen. Jetzt vom Chef einen auf den Deckel bekommmen (insofern die TopDownHierarchie in deinem Leben noch existiert) oder später die Konsequenzen des eigenen Handelns erfahren. Genau betrachtet wird es wohl vielmehr in Zukunft so sein: Die PolizistInnen sind im Rahmen der Generationengerechtigkeit bei beschlossenem Kohleausstieg selber strafrechtlich zu belangen, wenn sie sich nicht für den Schutz von Leben sondern gegen das Leben, wie gerade im Hambacher Forst, stellen. Sie schützen die Zerstörung des Planeten und so der Lebensgrundlage ihrer und unserer Kinder und Kindeskinder. Das können sie nicht wirklich wollen und das dürfen wir nicht wirklich zu lassen. Deswegen eröffne ich dieses Thema hier.

 

Ich mein, das mit den Wandel innen wie außen, das denk ich mir ja gerade nicht aus. Die Notwendigkeit können wir ja überall sehen un all dies steht auch in der verbindlichen UN Nachhaltigkeitsagenda 2030.

Falls das mit der Generationengerechtigkeit noch zu weit weg ist, die Konsequenzen für legales, aber nicht legitimes Verhalten zu radikal sind, w ie ist es dann mit diesem Bild:

Einem Polizisten wird auferlegt, einen Menschen zu erschießen, aus Profitinteressen. Wie im Krieg. Hat der Polzist eine Wahl oder muss er dies tun? Kann der Polizist sagen: „Nein, dass mach ich nicht! Ich stehe ein für das Gute. Ich möchte freundlich und hilfsbereit sein und handele auch wirklich so.“

Ja, das kann er und sie und das können alle sagen, die in irgendeine Art von Krieg gezogen werden. Die Zeiten, in denen wir blind sagen können: „Tja, das ist halt eine richterliche Anordnung“, die sind vorbei. Die Gesundheit unserer Lebensgrundlage wartet nicht auf diese Anordnung.

Wir haben nur diesen einen Planeten und den sollten wir eher schneller als später schützen.
Und wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht – weil ich Mensch bin und keinem anderen Schaden zufügen möchte. Vorallem nicht den kommenden Generationen, die nichts dafür können, wie wir heute mit der Erde umgehen, an die wir in unserem Handeln aber immer denken sollten.

Zum Abschluss des Tages brachten wir dann 160l Wasser, Hygieneartikel und Essen in das Camp und sahen wie 3 1000l Wasserkanister die Wiese erreichten. Hambacher Forst bleibt!

Author: Christian

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